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Brunnenwasseranalyse (Chemisch/Mikrobiologisch)

 

Ein eigener Brunnen für die Gartenbewässerung oder Nutztierhaltung schafft Unabhängigkeit und spart Geld. Auch Kinder spielen gerne in den Sommermonaten mit dem kostengünstigen Nass im Garten. Ein optimales und schadstofffreies Grundwasser ist hierbei der Grundstein für eine problemlose und risikofreie Nutzung.

Eisen und Managen sorgen z.B. für bräunliche Ablagerungen nach der Bewässerung und ziehen teure Reinigungen nach sich. Auch saure Grundwässer können metallene Rohrleitungen schädigen und es kommt zu vorprogrammierten Rohrbrüchen. Bei Verwendung von Kupferrohren wird das "Schwermetall Kupfer" mit in das Brunnenwasser eingeschwemmt.
Das Vorhandensein von Krankheitsmachenden Keimen (Coliforme Keime) kann die Nutzung ebenfalls stark einschränken.

 

Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie Ihr Brunnenwasser untersuchen.

Wir arbeiten mit einem zertifizierten Labor für amtlich anerkannte Untersuchungen nach der deutschen Trinkwasserverordnung zusammen, um bei der Analysearbeit ein Höchstmaß an Qualität und Präzision zu erreichen. Ihre Proben werden nach dem neuesten Stand der Technik hochgenau analysiert und die Untersuchungen entsprechen den neuesten DIN und ISO Normen (keine "Teststäbchenanalytik").
 

  Die Untersuchungspakete:

TVO/C1: Chemische Analyse nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
TVO/B1: Mikrobiologische Analyse nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV)


beinhalten alle relevanten Stoffe, die negative Auswirkungen auf einen problemlosen Brunnenbetrieb haben könnten. Neben den Ergebnissen der Untersuchung erhalten Sie eine persönliche Beurteilung Ihres Brunnenwassers.

 

Chemische Analyse TVO/C1

> Geruch
Brunnenwasser sollte geruchsneutral sein. Gerüche können von natürlichen Stoffen, wie z.B. Schwefelwasserstoff (fauler Eiergeruch) oder von Menschen eingebrachte Verschmutzungen (z.B. Lösungsmittel, Mineralöl, Teer, Phenol) herrühren. Bei Verdacht kann speziell auf eine Stoffgruppe hin untersucht werden.

> Farbe (visuell), nach EN ISO 7887-C1
Brunnenwasser sollte eine klare Färbung haben. Braune oder rote Verfärbungen deuten auf eine erhöhte Konzentration an Eisen und Mangan hin. Aber auch Bakterien und Algen können eine Färbung des Wassers hervorrufen.

> Trübung, nach DIN 38404-C2-1
Ungelöste Feststoffe in Flüssigkeit, wie z.B. Algen, Schlamm, Feinsand und Mikroben, verschlucken (bzw. streuen) einen durch die Flüssigkeit scheinenden Lichtstrahl. Mit zunehmender Partikelanzahl nimmt der Trübungsgrad auch für unser Auge zu.

> Elektrische Leitfähigkeit, nach EN 27888-C8 (20°C)
Die elektrische Leitfähigkeit von Wässern beruht auf deren Gehalt an gelösten Salzen in dem Wasser. Sie ist ein Summenparameter für alle löslichen Salze im Wasser.
Grenzwert nach Trinkwasserverordnung: 2500 µS/cm

> pH-Wert, nach DIN 38404-C5 (20°C)
Der pH Wert gibt Auskunft, ob ein Wasser sauer oder basisch ist. Bei pH Werten unter 7 ist ein Wasser sauer, und kann metallene Rohrleitungen und Armaturen zerstören (z.B. Kuperfraß).
Der pH Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung ist zwischen 6,5-9,5. Häufig hat Brunnenwasser einen sauren Charakter hat, da noch natürliche Kohlensäure im Grundwasser vorhanden ist. In Wasserwerken wird die Kohlensäure z.B. durch Belüftung des Rohwassers entfernt.

> Gesamthärte (Calcium, Magnesium), nach ISO 11885-E22
Die Gesamthärte eines Wassers setzt sich zusammen aus:

Karbonathärte = vorübergehende Härte (kann bei Erwärmung als Kalk (Kesselstein) ausfallen).
Nichtkarbonathärte = bleibende Härte (bleibt als wasserlösliche Form bestehen).

Die Gesamthärte eines Wassers wird durch die beiden Inhaltsstoffe Calcium- und Magnesium bestimmt. Bei erhöhter Temperatur kann Kesselstein entstehen (Ausfall der vorübergehenden Härte). Bei sehr hohen Konzentrationen besteht ebenfalls die Gefahr der Rohrverkalkung. Ab 18°dH ist mit Beeinträchtigungen des Wasserversorgungsnetzes zu rechnen.
Die Einheit der Gesamthärte ist das „Grad deutscher Härte" (°dH) oder die Härtegrade (1-4) nach dem Waschmittelgesetz.

> Karbonathärte (Säurekapazität pH 4,3), nach DIN 38409
Die Karbonathärte, auch
vorübergehende Härte genannt, fällt bei der Erwärmung von Wasser als Kesselstein aus. Die Karbonthärte ist alleinig für die Entstehung von Kesselstein in Rohren und Warmwasserbereitern verantwortlich.

> Ammonium, nach DIN 38406-E5
Erhöhte Konzentrationen von Ammonium und Nitrit (siehe unten) deuten auf eine akute, frische organische Verunreinigung hin (z.B. durch Fäkalieneintrag in das Grundwasser), so dass auch mit einer Verkeimung des Brunnenwassers zu rechnen ist. Ein Gehalt von mehr als 0,5mg/l an Ammonium stellt eine biologische Belastung des Brunnenwassers dar.

> Eisen und Mangan, nach DIN 38406-E1/E29
Eisen und Mangan sind die am häufigsten störenden Inhaltsstoffe im Grundwasser. Obwohl Eisen und Mangan lebensnotwendige Spurenelemente sind, entstehen bei Luftkontakt (Bewässerung) braun-rote Flecken an Bewässerungsgegenständen. Ebenso können Eisen und Mangan Rohre und Armaturen verstopfen.
Grenzwert nach Trinkwasserverordnung: Eisen: max. 0,2mg/l; Mangan: 0,05 mg/l.  

> Nitrit, nach DIN EN ISO 10304-1
Ebenso wie Ammonium deutet ein erhöhter Gehalt an Nitrit auf eine biologische Belastung des Grundwassers hin. Nitrit ist besonders für Kleinkinder gefährlich, da es bei einer erhöhten Aufnahme von Nitrit zu einer Zyanose (Blausucht) kommen kann. Der Grenzwert für Nitrit beträgt nach der Trinkwasserverordnung 0,5mg/ l.

> Nitrat, nach DIN EN ISO 10304-1
Ein erhöhter Nitratwert ist normalerweise ein Hinweis auf eine Verunreinigung durch organische Stoffe z.B. aus Gülle, Jauche, Fäkalien, Abwasser, Klärschlamm, aber auch aus Mineraldünger oder Luftschadstoffen. Nitrat kann sich in bestimmten Fällen zu Nitrit umwandeln. Der Grenzwert für Nitrat ist nach der Trinkwasserverordnung 50mg/ l.

> TOC (ges. org. Kohlenstoff)
Der gesamte organische Kohlenstoff oder TOC (engl.: total organic carbon) ist ein Summenparameter in der Wasseranalytik und spiegelt die Belastung des Wassers mit organischen Stoffen wieder. Der TOC Wert erfasst auch schwer abbaubare organische Substanzen im Wasser.
Gering belastete Gewässer weisen einen TOC-Gehalt von 1-2 mg/l auf, der TOC-Wert in stark verschmutzten Gewässern liegt über 10 mg/l.


Mikrobiologische Analyse TVO/B1

> Gesamtkeimzahl (KBE)/ml (20°C), ISO 9308-1
Völlig keimfreies Wasser gibt es nicht, deshalb kann eine geringe Menge an Keimen nachgewiesen werden. Eine erhöhte Koloniezahl kann als ein Hinweis auf Verunreinigungen auch nicht fäkaler Art (Baumaßnahmen, Oberflächenwassereinbruch in den Brunnen, usw.) sein.
Grenzwert nach TVO: max. 100 KBE (
Kolonie Bildende Einheiten) / ml

> Coliforme Keime/100ml, nach ISO 9308-1
Coliforme Keime sind Darmkeime von Warmblütern (Mensch und Tier), und dienen als Indikatorbakterium für andere pathogene (krankmachende) Keime, da diese einen eindeutigen Hinweis auf fäkale Verunreinigungen zulassen. Werden Coliforme Keime nachgewiesen, ist davon auszugehen, dass auch andere Krankheitserreger im Wasser vorhanden sind.
Grenzwert nach TVO: keine Coliforme Keime /100ml

> Escherichia Coli/100ml, nach ISO 9308-1
Escherichia Coli ist ein Bakterium, das als Darmkeim mit dem Stuhl in großen Mengen ausgeschieden wird und leicht nachzuweisen ist. Als Indikator zeigen Escherichia Coli und Enterokokken im Trinkwasser daher eine fäkale Verunreinigung (menschlichen oder tierischen Ursprungs) an. Das Vorhandensein von weiteren Krankheitserregern, z.B. Salmonellen ist möglich.

> Enterokokken/100ml, nach ISO 7899-2
Enterokokken gehören ebenfalls zu der Gruppe der Keime die auf einen fäkalen Ursprung hindeuten (s. Escherich Coli).


Die Probenahmebox

Die Probenahmebox besteht aus einer Kühlbox, die alle Dinge für eine optimale Probenahme und Versendung beinhaltet. Speziell bei der mikrobiologischen Untersuchung ist eine durchgehende Kühlkette absolut notwendig, damit es durch einer Erwärmung während des Transports nicht zu einer Vermehrung der Keime kommt, was letztendlich zu einem falschen Ergebnis führt.

 


Der Analysereport

Nach Fertigstellung der Analyse bekommen Sie den ausführlichen Report Ihrer Wasserprobe komfortabel und schnell per Mail zugesandt. Neben der Angabe der Konzentrationen der Wasserinhaltsstoffe erhalten Sie außerdem eine persönliche Beurteilung anhand der gemessenen Wasserinhaltsstoffe und Empfehlungen für eine eventuelle Wasseraufbereitung.

Beispiel einer Wasseranalyse

 


 

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Wie bestelle ich eine Probenahmebox ?

  • Sie bestellen mit dem unten aufgeführten Bestellformular Ihre Probenahmebox

  • Sie erhalten nach spätestens 24 Stunden eine Bestätigungsmail mit weiteren Informationen zur Zahlungsabwicklung.

  • Nach Zahlungseingang bekommen Sie die Probenahmebox zugesendet.

  • Sie füllen die Flasche mit Ihrer Probe (Anleitung liegt bei) und senden das  Paket an uns zurück.

  • Sie bekommen Ihre Analysenwerte und die kommentierten Ergebnisse der Probe per Mail zugesendet.

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Anzahl Analyse:
Kombi Analyse  TVO/C1 und TVO/B1 (160€)

> Geruch
> Färbung
> Trübung
> pH-Wert
> Leitfähigkeit
> Ammonium
> Nitrit
> Nitrat
> Eisen
> Mangan
> Calcium
> Magnesium
> Kalium
> Gesamthärte
> TOC (ges. org. Kohlenstoff)
> Säurekapazität

plus

> Gesamtkeimzahl (KBE)/ml (20°C)
> Gesamtkeimzahl (KBE)/ml (36°C)
> Coliforme Keime/100ml
> Escherichia Coli/100ml
> Enterokokken/100ml

   
  oder Einzelanalysen
   

Chemische Analyse TVO/C1
(85 Euro)

   
Mikrobiologische Analyse TVO/B1
(75 €)