Sie befinden sich: >
Hauptseite >
Bohrbrunnen >
Aufbau eines Bohrbrunnen
| Aufbau eines Bohrbrunnen |
|
| |
|
|

|
| |
|
|
|
|
Bohrrohrdurchmesser |
|
Der
gesamte lichte Durchmesser der Bohrung. Dieser muss größer sein
wie der Filterrohrdurchmesser. Da das Bohrrohr in die Bohrung
abgelassen werden muss, sollte die Bohrung einige Zentimeter
größer sein.
DN80: 88mm Außend.+2x50mm
Kiesschüttung=188mm Bohrrohrdurchmesser
Hier besser 200mm Bohrdurchmesser
DN115: 125mm Außend.+
2x50mm Kiesschüttung=225mm Bohrrohrdurchmesser
Hier besser 250mm Bohrdurchmesser. |
| |
|
|
|
|
Grundwasserstand |
|
Der
Filterrohrbereich muss so tief eingebaut werden, dass sich der
ruhende Grundwasserspiegel ca. 2-3 Meter über dem oberen Ende des
Filterrohrbereiches befindet. Bei Pumpbetrieb sinkt der
Grundwasserstand, so dass der Filterrohrbereich trocken laufen
kann. Durch eine ausreichend hohe Überdeckung des Grundwassers
wird dies unterbunden. Der Filterrohrbereich sollte sich, für eine
sichere Betriebsweise, so tief
wie möglich, bei geeigneten Bodenbeschaffenheiten, unter dem
Grundwasseroberfläche befinden.
Es sollte ebenfalls der schwankende Grundwasserstand bei der
Bohrtiefen-kalkulation berücksichtigt werden, denn im Frühjahr
kann der Grundwasserstand ca. 2 Meter höher sein als wie im
Sommer. |
| |
|
|
|
|
Brunnenpumpe |
|
Die
Pumpe sollte ca. 0,5 Meter über dem Filterrohrbereich eingebaut
werden. Die Pumpe darf nicht im Filterrohrbereich eingebaut
werden, da durch die punktuelle Ansaugung der Pumpe der
Filterrohrbereich verstopft.
Ebenso wird durch das aufsteigende Wasser vom Filterrohrbereich zur
Pumpe, der unter dem Einlaufteil der Pumpe befindliche Motor
gekühlt.
Die Pumpe sollte in jedem Betriebsbereich (abgesenkten
Grundwasserspiegel) eine Grundwasserüberdeckung von min. 1 Meter
haben. |
| |
|
|
|
|
Blindrohr |
|
Das
Blindrohr besteht aus einem rund 0,5-1 Meter langen Vollrohr,
welches an der Unterseite mit einem Deckel verschlossen ist. In
dem Blindrohr sammelt sich im Laufe der Betriebszeit feine
Sandbestandteile, die einmal im Jahr ausgespült werden sollten. |
| |
|
|
|
| Kiesschüttung |
|
siehe Kiesschüttung |
| |
|
|
|
| Steigeleitung |
|
Die Steigeleitung
kann bei kleineren Pumpen (bis einschließlich 4") aus
Kunststoffrohr bestehen. Am besten eignen sich PE Rohre, die
mittels einer Rohrverschraubung mit der Pumpe verbunden werden.
Die Pumpe sollte zusätzlich mit einem Edelstahlseil gesichert
werden, darf aber nicht am Seil selbst hängen. Deshalb
sollte das Seil beim Einbau leicht entspannt werden.
An der Steigeleitung wird mittels Kabelschellen die Stromleitung
der Pumpe angebracht. Man soll darauf achten, dass die
Stromleitung nicht auf "Zug" montiert wird. Bei Grundfos SQ Pumpen
ist bereits ein komplett steckerfertiges Kabel montiert. Andere
Pumpen brauchen eine wasserdichte Kabelverbindung. |
|