| Rammspitze
und Verlängerungen: Es gibt Rammspitzen mit
einem Durchmesser von 1.1/4", 1.1/2"
und 2". Auf der Rammspitze mit den
Filterschlitzen können bei Bedarf weitere
Filterverlängerungen aufgeschraubt werden. Es
sollte aber unbedingt darauf geachtet werden,
dass über der oberen Filtereinheit noch 1,5-2
Meter Grundwasser vorhanden ist. Ist der Abstand
zu gering, tritt bei Pumpbetrieb Bodenluft in die
Filterschlitze ein, und es kann zu Verstopfungen
des Filters kommen.

Für eine
ausreichende Förderleistung sollte man eine
1.1/2" Rammspitze bevorzugen. Rammspitzen
aus dem Baumarkt haben meist keine gute Qualität
und überstehen den Einbau nicht. In den unteren
Abbildungen ist eine Rammspitze mit einer 6 mm
dicken Hartkunstoffbeschichtung aus Polyethylen
zu sehen. Der Hartkunststoffüberzug besitzt
Filterschlitze (0,4mm) die feine Sandbestandteile
hervorragend zurückhalten. Die Rammspitzen mit
Messinggitterüberzug können beim Rammen an
spitzen Steinen aufreißen und so Sand mit in die
Pumpe bringen. Der Hartkunststoffüberzug ist so
zäh und widerstandsfähig, dass es fast nicht
möglich ist die Spitze beim Rammen zu
zerstören.

Abb.1:
Schnittbild einer Rammspitze mit Schutzmantel
Die verzinkten
Stahlrohrverlängerungen, die auf die Rammspitze
geschraubt werden, sollten aus schwerem
verzinkten Stahlrohr bestehen. Da beim Rammen
viel Kraft auf diese Rohre ausgeübt wird,
empfiehlt es sich diese schwere Stahlrohrsorte zu
benutzen. Die schweren Stahlrohre haben
gegenüber den mittelschweren Rohren eine dickere
Wandstärke.
Die Rohre werden
mittels Tonnenmuffen (siehe untere Abbildung)
verbunden, da sie durch ihre glatte Außenfläche
keinen Widerstand bei Rammen erzeugen und sich so
besser eintreiben lassen.
Für die
Verbindungen ist unbedingt Hanf und Fermit (oder
ein anderes trinkwasserzugelassenes Dichtmittel)
zu verwenden. Teflonband ist für die
Eindichtung ungeeignet.
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